Mehr als Bio 

- besonders tierartgerechte Haltung sorgt für gesündere Tiere und besseres Fleisch

Die Aufzucht von Schweinen, Rindern, Kälbern und Geflügel muss gemäß EG-Öko-Richtlinien schon nach strengen Kriterien erfolgen. Das bedeutet neutral kontrollierte tierartgerechte Haltung mit Auslauf, kein Antibiotika und keine Leistungsförderer, ökologisches erzeugtes und gentechnikfreies Futter. Die Landwirte unserer Biofleisch-Lieferanten gehen da aber noch einen Schritt weiter:

Die Tiere werden in kleinen Beständen auf Stroh gehalten. Das hilft, Boden, Wasser und Luft zu schützen. Schweine haben einen Auslauf, Rinder leben im Sommer mit den Kälbern auf der Weide. Es dürfen keine Medikamente wie Antibiotika gefüttert werden. Erkrankte Tiere werden behandelt, aber aus dem Programm ausgeschlossen. Das Futter stammt von hofeigenen, ökologisch bewirtschafteten Feldern, auf denen weder Herbizide noch Fungizide oder künstlicher Stickstoff eingesetzt werden darf. Jeder Bauer hält nur so viele Tiere, wie er auf der Basis von Futtermitteln aus hofeigenem Anbau ernähren kann (keine Massentierhaltung). Im Lieferantenverbund herrschen faire Bedingungen und Transparenz unter den Mitgliedern, zu denen bäuerliche Familienbetriebe und mittelständische Schlachter und Metzger gehören. Jedes einzelne Tier und seine gesunde Verfassung kann mind. drei Generationen zurückverfolgt werden.

Schonende Schlachtung. Für eine tierartgerechte Erzeugung von Fleisch.

Unsere Fleischlieferanten betreiben schonende Schlachtung ohne Akkordarbeit. Die Tiere werden dabei schon auf kurzen regionalen Wegen zum Schlachthof transportiert, stressarm zugetrieben, schlagartig betäubt und unter besten hygienischen Bedingungen geschlachtet. Mehrere Patente und wissenschaftliche Untersuchungen machen den Begriff der schonenden Schlachtung zum neuen Standard für bestes Fleisch.

Der bessere Geschmack von Biofleisch.

Biofleisch ist nicht nur um einiges hochwertiger – es schmeckt auch viel besser als anderes Fleisch. Denn Biofleisch enthält durchschnittlich mehr Geschmacksträger als normales Fleisch (durch verteilte, unsichtbare, da im Muskelfleisch gereifte Fettpartikelchen). Es ist ausgereift und von kräftiger Konsistenz, weil sich die Tiere freier bewegen können, verhalten gefüttert werden und langsamer wachsen können.